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	<title>VIAMEE-Berufsberatung</title>
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		<title>Das mit den Zielen ist so eine sache&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 14:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Jahresende rast uns entgegen wie ein ICE, der ausnahmsweise mal keine Verspätung hat. War nicht eben noch Ostern? Eigentlich wollte ich dieses Jahr&#8230; Spätestens kurz vor Sylvester erinnern wir uns dunkel an die Ziele, die wir schon seit Februar nicht weiter verfolgt haben. Fitness-Studios zum Beispiel haben im Januar Hochkonjunktur, da ist es immer ... <a title="Das mit den Zielen ist so eine sache&#8230;" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/10/26/das-mit-den-zielen-ist-so-eine-sache/" aria-label="Mehr zu Das mit den Zielen ist so eine sache&#8230;">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<p>Das Jahresende rast uns entgegen wie ein ICE, der ausnahmsweise mal keine Verspätung hat. War nicht eben noch Ostern? Eigentlich wollte ich dieses Jahr&#8230;  </p>



<p>Spätestens kurz vor Sylvester erinnern wir uns dunkel an die Ziele, die wir schon seit Februar nicht weiter verfolgt haben. Fitness-Studios zum Beispiel haben im Januar Hochkonjunktur, da ist es immer voller als in einer Sardinenbüchse. Ab dem 2. Quartal wird es spätestens besser &#8211; für die wenigen, die dabei bleiben&#8230; Woran liegt das eigentlich UND geht das auch besser? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele</h2>



<p>Ich wollte dieses Jahr eigentlich einen Halbmarathon laufen. Eigentlich&#8230; Das Wort macht (eigentlich) schon klar, dass es nicht so weit her ist mit meinem Ziel und richtig: Das wird <em>wohl</em> nichts mehr, noch so ein Begriff, der die Sachlage weichspült.</p>



<p>Dabei war das Ganze durchaus SMART formuliert:</p>



<h2 class="wp-block-heading">SMART und doch nutzlos? </h2>



<p>Smarte Zielformulierungen sind kein Garant dafür, dass wir am Jahresende strahlend auf das zurückschauen, was wir erreicht haben. Das mit dem Halbmarathon war nämlich eigentlich ganz <em>smart</em>, finde ich:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Spezifisch: Was genau möchte ich erreichen? Mir war glasklar, was ich mir vorgenommen hatte. Ein Halbmarathon in 2021 laufen, da gibt es eigentlich kein Vertun.</li><li>Messbar: Wie kann ich es quantifizieren? Für mich wäre das reine Ankommen an der 21,x km entfernten Ziellinie durchaus ausreichend.</li><li>Attraktiv: Ist es mir wichtig? Hier könnte der Hase im Pfeffer liegen&#8230;</li><li>Realistisch: Ich denke schon. Selbst aus einem untrainierten Zustand heraus kann jeder das innerhalb eines Jahres erreichen, zumindest wenn keine schweren körperlichen Einschränkungen vorliegen</li><li>Terminiert: Mit dem Jahresende scheint es einen harten Cut am 31.12.21 zu geben. Aber Achtung: Die letzte für mich mit moderaten Mitteln erreichbare Veranstaltung wäre bereits im Oktober&#8230; Planen hilft an dieser Stelle.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das Frustpotenzial unerreichter Ziele </h2>



<p>Wenn ein Ziel nicht attraktiv ist, braucht man es sich <em>eigentlich</em> auch gar nicht erst auf die Fahne zu schreiben. Die Wahrscheinlichkeit, über die Ziellinie zu laufen, ist dann einfach zu gering. Und welche Signale senden wir dann unserem Gehirn? Wieder nicht erreicht&#8230; War mir auch nicht so wichtig&#8230; Mir kam einfach zu viel dazwischen&#8230; Wäre dies und jenes nicht dazwischen gekommen, hätte ich bestimmt nicht nur einen Halbmarathon in Rekordgeschwindigkeit hingelegt. </p>



<p>Das Gehirn ist am Ende ein Muskel, den ich daran gewöhne, Ziele zu erreichen &#8211; oder eben nicht. Deswegen lohnt es sich so sehr, genau zu überlegen, ob ein Vorhaben zieltauglich für mich ist oder eben nur ein vager Gedanke bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele aus dem Frust heraus sind schlechte Ziele</h2>



<p>Das Rauchen aufgeben, 10 Kilo abnehmen, Nie wieder Alkohol&#8230; Gerade zum Jahresanfang geht es wieder los, die guten Vorsätze, die oft genug aus dem Frust heraus entstehen. Der Blick in den Spiegel, das unwürdige Keuchen nach dem Treppen steigen, meistens sind es unsere gefühlten Defizite, die zu den großen Zielen führen, die wir dann doch irgendwie wieder nicht erreichen. Und die Message ans Gehirn: Wieder nichts geworden, Note 5, vielleicht 4- oder lieber gar nicht mehr hinschauen&#8230;</p>



<p>Geht das auch anders?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele setzen &#8211; Persönlichkeit entwickeln</h2>



<p>Was wäre, wenn unsere Ziele dazu dienen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln? Wenn wir einfach einen Schritt vorschalten und uns klar machen, welche Lebensbereiche für uns wesentlich sind? Was definiert uns als die Person, die wir sind und sein wollen? </p>



<p>Wer sich ein klares Bild darüber macht, was ihn ausmacht, kann gute Entscheidungen treffen, in welchem Bereich Ziele für ihn wirklich Sinn machen, weil sie ihn voranbringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele setzen &#8211; auf Stärken setzen</h2>



<p>Na klar, irgendwie müssen wir in allen Lebensbereichen funktionieren. Der eine räumt nicht gerne auf, der nächste mag nicht so gerne vor Leuten &#8222;auftreten&#8220;, bei irgend etwas tun wir uns alle schwer. Und oft nehmen wir uns dann vor, genau an diesen Themen zu drehen, zum Beispiel mit einem Jahresziel, das dann ab Februar spätestens&#8230; naja, lassen wir das.</p>



<p>Es gibt aber keinen Grund, mit seinen Zielen immer nur vermeintliche Schwächen kompensieren zu wollen. Ziele, die auf unseren Stärken aufsetzen, motivieren uns auf ganz andere Weise. Das kennen wir aus dem Sport: Im Tennis zwei Leistungsklassen mehr, oder mit der Mannschaft zusammen im ersten Drittel der Tabelle landen. Wer Tennis spielt oder einen Mannschaftssport betreibt, kennt dieses magische Gefühl, das uns auf den Platz zieht, wenn wir uns der Zielmarke mühsam aber stetig nähern. </p>



<p>Nicht nur Red Bull verleiht Flügel, das können wir auch selbst. Wenn wir für Erfolgserlebnisse sorgen, boosten wir unsere Stimmung. Meistens so sehr, dass es abstrahlt auch in den Job oder die Schule, wo es doch eigentlich so nervig ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Angst vor Spinnen!</h2>



<p>Ich mag auch keine Spinnen, aber auf dem Papier eignen sich deren Netze gut, um sich einfach einmal vor Augen zu führen, welche Bereiche unser Leben komplett machen. Ich habe das einmal exemplarisch gemacht, letztlich kannst Du die von mir gewählten Lebensbereiche unverändert nehmen nehmen oder sie nach Deinen Bedürfnissen anpassen. In Kürze wird es im Download-Bereich eine Vorlage geben, wenn Du Dir auch eine Spinne zulegen möchtest.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4855" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-1024x1024.jpg 1024w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-300x300.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-150x150.jpg 150w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-768x768.jpg 768w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-600x600.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1-100x100.jpg 100w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Komfortzone-verlassen-1.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Jetzt kannst Du pro Bereich eine Fläche ausfüllen, je nachdem wie zufrieden Du zum Beispiel mit dem Thema &#8222;Familie und Freunde&#8220; bist. Je zufriedener Du mit dem Bereich schon bist, desto größer wird die Fläche. Eigentlich läuft es ganz gut zu Hause, wenn doch nur die täglichen Auseinandersetzungen mit dem Nachwuchs nicht wären. Im Job läuft es eigentlich ganz gut, aber eigentlich würdest Du gerne etwas ganz anderes machen. Wieviel macht es Dir aus? Das kann nur jeder für sich entscheiden. Vielfach neigen wir Eltern dazu, uns mehr Sorgen um die Themen unserer Kinder zu machen als sie selbst, <a href="https://viamee.de/2021/10/12/wenn-es-unseren-kindern-nicht-gut-geht/">das</a> habe ich gerade vor ein paar Woche erlebt. Anstrengend war es! Ich konnte nachts nicht schlafen, habe tagsüber nicht gut arbeiten können, Sport und Ernährung sind gleich mit in den Keller. Hängt eben alles zusammen &#8211; wie in einem Spinnennetz. Leben nennt sich das.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist schon im Koffer?</h2>



<p>Nicht nur bei der Berufsorientierung für Abiturienten lohnt sich der Blick auf das, was schon da ist. Worauf kann ich setzen, weil es schon ganz gut läuft? Denn die Negativspirale, die nervige Job oder andere Sorgenfelder in Gang setzen, lässt sich auch umdrehen. Dann strahlt die Sonne auch in andere Bereiche. Leicht vorstellbar zum Beispiel, dass der angestrebte Erfolg im Sport positiv abstrahlt auf Schlaf und Ernährung. Und wer dann ausgeschlafen im Job unterwegs ist, der entdeckt dort vielleicht ganz neue Gestaltungsspielräume oder entwickelt die Energie, sich einfach noch mal neu zu orientieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-4.jpg" alt="" class="wp-image-4856" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-4.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-4-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-4-768x644.jpg 768w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/10/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-4-600x503.jpg 600w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Deswegen schau doch mal genauer hin, was Du so im Koffer hast. Was führt dazu, dass Du eigentlich schon ganz zufrieden bist bei den einzelnen Themen. Wer weiß, wo er steht und warum, kann auf dieser Basis ganz andere Ziele definieren. Solche, die nicht schon im Februar in Vergessenheit geraten&#8230;.</figcaption></figure>
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		<title>Wenn es unseren kindern nicht gut geht&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 13:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung für Abiturienten]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern und Abiturienten]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen setzen]]></category>
		<category><![CDATA[raus aus der Komfortzone]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;verlassen wir Eltern oft automatisch auch unsere Komfortzone Na klar, es ist unsere Hauptaufgabe als Eltern, unsere Kinder fit zu machen für alle Herausforderungen, die das Leben so für sie bereit hält. Dabei ist es häufig emotional schwierig für uns Eltern, wenn es bei unseren Kindern nicht rund läuft und wir nicht mal eben schnell ... <a title="Wenn es unseren kindern nicht gut geht&#8230;" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/10/12/wenn-es-unseren-kindern-nicht-gut-geht/" aria-label="Mehr zu Wenn es unseren kindern nicht gut geht&#8230;">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">&#8230;verlassen wir Eltern oft automatisch auch unsere Komfortzone</h3>



<p>Na klar, es ist unsere Hauptaufgabe als Eltern, unsere Kinder fit zu machen für alle Herausforderungen, die das Leben so für sie bereit hält. Dabei ist es häufig emotional schwierig für uns Eltern, wenn es  bei unseren Kindern nicht rund läuft und wir nicht mal eben schnell helfen können. Aber wem hilft das eigentlich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es läuft nun mal nicht immer alles rund!</h3>



<p>Seit gerade einmal zwei Wochen ist Henry nun in Südfrankreich, geplant sind drei Monate. Eigentlich. Aber bevor es richtig losgeht, ist der Austausch auch schon wieder zu Ende: Einseitig von der gastgebenden Familie gekündigt. Einen nachvollziehbaren Grund erfahren weder Henry noch seine Eltern. Mit Henry wird insgesamt nicht mehr gesprochen. Über ihn sehr wohl. Mit der Schuldirektion, Henry darf währenddessen vor der Tür sitzen darf. Andere Länder andere Sitten&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer leidet mehr, wenn es den Kinder nicht gut geht? </h3>



<p>Für die Eltern ist es nicht viel einfacher. Mehrfach täglich klingelt das Telefon und vor dem geistigen Auge versuchen sie sich vorzustellen, wie sich wohl ein Abendessen anfühlt, bei dem niemand mit dir spricht. Ein ohnmächtiges Gefühl: Wie kommt diese Familie überhaupt darauf, so mit Henry umzugehen? Sie wissen ja, wen sie losgeschickt haben: Freundlich und gut erzogen ist er. Eigentlich. Aber irgend etwas muss er doch verbrochen haben, oder? Henry ist 14. Jetzt muss er wohl die Reste seines durchschnittlich ausgeprägten Selbstbewusstseins irgendwie beisammen halten. Not so easy.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Kinder in Schwierigkeiten sind, können wir uns häufig nicht abgrenzen</h3>



<p>Wenn unsere Kinder Schwierigkeiten haben, fehlt uns Eltern oft die nötige Abgrenzung. Schnell machen wir uns Gedanken darüber, was wir(!) falsch gemacht haben könnten. In unserer Erziehung kann doch etwas nicht stimmen, oder? Ansonsten kann es ja wohl kaum so weit kommen! Nachts liegen wir vielleicht sogar wach vor Sorge und Mitleid. Wie wird er diese Erfahrung wohl verarbeiten? Wie konnten wir (!) ihm das antun, hätten wir das nicht kommen sehen können?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinder sind häufig widerstandsfähiger als wir denken</h3>



<p>Zu spüren, dass seine Eltern ihm Rückhalt gewähren ist zweifellos eine wichtige Erfahrung für Henry. Davon, dass sie nachts wach liegen, haben allerdings weder sie noch er etwas.</p>



<p>Nachdem die Rückreise organisiert und vollzogen ist, stellen sie einigermaßen überrascht fest:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Henry genießt die Extraportion Fürsorge, keine Frage</li><li>Aber die teilweise kläglichen Anrufe hat er irgendwie vergessen.</li><li>Er sieht überhaupt keine Verantwortung bei seinen Eltern. Er wollte den Austausch, und der ist eben schief gelaufen, niemand hat Schuld, es ist eben passiert.</li><li>Einen weiteren Austausch schließt er überhaupt nicht aus, ganz im Gegenteil, erste Recherchen laufen schon 😉</li><li>Er hat für sich eine Menge gelernt in den vergangenen Wochen, er möchte die Zeit gar nicht zurückdrehen!</li></ul>



<p>Unsere Kinder sind häufig viel widerstandsfähiger als wir glauben. Klar benötigen sie unsere Unterstützung in konkreten Situationen, in denen sie sich einfach nicht selber helfen können, z.B. weil sie ohne uns keinen Flug buchen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir Eltern lernen dürfen</h3>



<p>Je älter sie werden: Nicht alles, was unseren Kindern widerfährt, liegt in unserer Verantwortung. </p>



<p>Wir neigen oft dazu, den Fehler bei uns zu suchen (was haben wir denn falsch in seiner Erziehung gemacht, dass unser Sohn jetzt so behandelt wird?!). </p>



<p>Anders als früher haben wir nicht mehr die komplette Kontrolle über das, was unseren Kindern widerfährt. Dieser Kontrollverlust macht uns unterbewusst auch unsicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eltern von (angehenden) Abiturienten geht es ähnlich</h3>



<p>Häufig können wir Eltern es nur schwer ertragen, wenn unsere Kinder in der Frage der Berufsorientierung die nötige Entschlossenheit zu fehlen scheint. Ob und was geschieht, bleibt uns ja auch häufig verborgen. Nur dass es kein Ergebnis gibt, das bekommen wir sehr wohl mit. Und das auszuhalten ist häufig nicht so leicht, je nachdem wie lange dieser Zustand eben dauert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aus Sicht des Abiturienten ist dieser Schwebezustand auch nicht befriedigend!</h3>



<p>Wir dürfen davon ausgehen: Niemand hadert mit der Entscheidung wie es nach dem Abi weitergehen soll, nur um seine Eltern zu ärgern. Ganz im Gegenteil: Solange der nächste Schritt nicht klar ist, fehlt auch unseren Kindern die Perspektive und das lähmt sie in der Regel auch in der aktuellen Situation. Hinzu kommt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer sich für etwas entscheidet, trifft auch eine Entscheidung gegen etwas!</h3>



<p>Will ich Social Media Manager werden oder Medizin studieren? Wer sich für das eine entscheidet, klammert immer auch eine Menge Möglichkeiten aus. Wer sich im Geiste schon dabei beobachtet, wie er Menschen beim gesund  bleiben oder werden unterstützt, wird voraussichtlich nie ein Experte für digitale Medien werden. Oder doch? Das eine tun, ohne das andere zu lassen, darauf kommen die wenigsten Abiturienten. Dabei kann uns diese Überlegung manchmal dabei helfen, über die Hürde der Entscheidung zu kommen. Denn natürlich kann auch ein Arzt einen Blog auf seiner Website pflegen. Jemand mit Interesse für Chemie und Jura kann sich bei entsprechender Gestaltung seiner Studienzeit mit Sicherheit excellent positionieren. Beispiele gibt es genug.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer entscheidet, übernimmt Verantwortung</h3>



<p>Viele Jugendlichen haben Respekt vor der Entscheidung, was nach dem Abitur passieren soll. Die Auswirkungen können sich schließlich kaum überblicken. Was, wenn sie sich falsch entscheiden? Bewusst oder unbewusst wabert diese Frage im Kopf herum. Anders als fast jede Entscheidung bis hierhin kann niemand außer sie selbst die Verantwortung für eine (Fehl-)entscheidung übernehmen. Je nachdem wieviel Übung unsere Kinder darin haben, mit den Konsequenzen ihres Handelns umzugehen, fällt es ihnen die spannende Herausforderung der Berufswahl damit schwer -oder auch nicht. Die meisten Eltern haben schon mal gravierende Fehlentscheidungen in ihrem Leben getroffen. Wissen deine Kinder davon? Von dir könnten deine Kinder am besten lernen, dass das Leben auch danach noch weitergeht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nix entscheiden &#8211; das scheint einfach!</h3>



<p>Irgendwie ist es ja auch ganz schön bequem zu Hause. Die geltenden Regeln sind bekannt, die nerven zwar manchmal , aber man weiß immerhin, woran man ist. Das Hotel Mama gibt es in unterschiedlichen Kategorien, aber im wesentlichen kann der (angehende) Abiturient kommen und gehen, wann man will, der Kühlschrank ist gefüllt, der Haushalt erledigt sich fast wie von selbst. Von kleinen Pflichten wie gelegentliches Rasen mähen mal abgesehen. Der Dauerauftrag für das Taschengeld läuft häufig sogar auch nach dem Abitur noch weiter, das selbst verdiente Geld aus dem Nebenjob kommt noch hinzu. Vielen Abiturienten geht es finanziell in dieser Phase ziemlich gut, zumindest was die Relation von Aufwand und Ertrag angeht. Kurz: Die Entscheidungsnot hält sich auf Basis dieser Parameter in Grenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nur wer seine Komfortzone verlässt, lernt!</h3>



<p>In der 4 Sterne Komfortzone des Hotel Mamas ist die Lernkurve mit Sicherheit überschaubar. Auch das sollten wir uns eingestehen: Der Status Quo bringt weder unsere Kinder noch uns selbst voran. Dort wo die Phase der Orientierung länger dauert als es für die Beteiligten -in der Regel die Eltern- in Ordnung ist, fehlt auch deren Entschlossenheit, den Zustand zu verändern. </p>



<p>____________</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsere Challenge: Raus aus der Komfortzone!</h3>



<p>Unter diesen Titel habe ich mit meinen Kolleginnen eine 30 tägige Challenge veranstaltet, um ein Projekt fertigzustellen und unsere täglichen Gewohnheiten mit etwas Gemüse und Gesundheit aufzuporschen. Mein ursprünglichen Ziele war, mein Buch über Berufsorientierung fertig zu stellen. Das habe ich etwas aus den Augen verloren, weil das Leben dazwischen kam. So ziemlich das, was oben steht, denn den Henry, den kenne ich ziemlich gut 😉 Gelernt habe ich trotzdem ziemlich viel.</p>



<p>Wie es meinen Kolleginnen mit ihren Zielen gegangen ist, das haben sie ebenfalls verbloggt.</p>



<p><a href="https://ernaehrungssachen.at/ueber-mich/">Birgit Barilits</a> von <a href="https://ernaehrungssachen.at/">Ernährugssachen</a> beispielsweise ist aus ihrer Komfortzone raus, in dem sie Atemübungen nach Wim Hof in ihren Alltag integriert hat. Davon hatte ich noch nie gehört bis dahin, ehrlich gesagt. Spannend ist es! Außerdem war Birgit extrem fleißig und hat einen<a href="http://Birgit Barilits https://ernaehrungssachen.at/a-dietitian-a-day/"> Abrisskalender für 2022</a> finalisiert, voll retro! Ich hab den hier vor mir liegen und trotz aller Skepsis im Vorfeld wird das Teil wohl einen festen Platz in unserer Küche bekommen. Sehr unterhaltsam, mit praktischen Tipps, die wirklich gut und einfach umsetzbar sind.</p>



<p><a href="https://www.cb-coaching-beratung.de/">Cornelia Biesenthal</a>, mit der ich mich regelmäßig zum Thema Berufsorientierung austausche und Annett Zöller (Energieberaterin) haben nicht nur viel Gemüse gegessen. </p>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Die Arbeitswelt verändert &#8211; Dich</title>
		<link>https://www.viamee.de/2021/07/07/die-arbeitswelt-veraendert-dich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 08:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch, das ist unbequem für viele, die bereits viel Berufserfahrung vorzuweisen haben. Für alle, die jetzt starten, ergeben sich dagegen riesige Chancen, die Welt von Morgen mitzugestalten. Eltern und Kinder schauen ganz unterschiedlich auf diese Entwicklung. Früher war alles besser? Sommer 1990, bestes Strandwetter in Kiel. Philipp und ich kämpfen gegen ... <a title="Die Arbeitswelt verändert &#8211; Dich" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/07/07/die-arbeitswelt-veraendert-dich/" aria-label="Mehr zu Die Arbeitswelt verändert &#8211; Dich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<p>Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch, das ist unbequem für viele, die bereits viel Berufserfahrung vorzuweisen haben. Für alle, die jetzt starten, ergeben sich dagegen riesige Chancen, die Welt von Morgen mitzugestalten. Eltern und Kinder schauen ganz unterschiedlich auf diese Entwicklung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Früher war alles besser?</h3>



<p>Sommer 1990, bestes Strandwetter in Kiel. Philipp und ich kämpfen gegen die gähnende Langeweile,&nbsp; mit der wir&nbsp; eine weitere Pflichtstation unserer Ausbildung bei der Landesbank ertragen. Krawatten- und Kostümträger beugen sich tief über jede einzelne Seite der mitgebrachten Morgenzeitung oder beobachten den großen Zeiger, der sich mühevoll Richtung Mittag kämpft. Wir verkürzen unsere Leidenszeit, in dem wir einen bilateralen Schichtdienst einführen: Einer kommt früh und&nbsp;“sticht” für uns beide, steckt also die Zeitlesekarte in den personalisierten Schlitz des Lesegerätes. Dort wird die Sekretärin später kontrollieren, ob wir die vorgeschriebene Zeit und <em>Kern</em>arbeitszeit (!) eingehalten haben. Der andere bleibt am Nachmittag etwas länger (für uns beide), eine Hand wäscht die andere. In der Mittagspause <em>vergessen</em> wir, die Karten zu ziehen, verbringen zwei chillige Stunden an der nahegelegenen Förde. Schwer zu sagen, ob unser Ausbilder die nassen Haare wirklich nicht bemerkt hat.</p>



<p>Nach heutigen Maßstäben ist es kaum vorstellbar, so eine Ausbildungszeit durchzuhalten. Für Philipp und mich ist es rückblickend eine fast schillernde Zeit, Knutschen im <em>Archiv</em> inklusive.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heute ist alles anders, aber ist es richtig?</h3>



<p>Die Arbeitswelt heute sieht anders aus: Arbeitszeiten sind -wo immer möglich- flexibel. Die Aufgaben sind allerdings so verdichtet, dass nicht nur die Zeitung zu Hause bleibt. Kurz mal den Kopf in die Bürotür des Kollegen gesteckt, der heute Geburtstag hat. Prosecco war gestern. Deadlines müssen um jeden Preis gehalten werden, sonst sieht das Halbjahres-&nbsp; oder schlimmer noch Jahresgespräch nicht gut aus und das macht sich dann spätestens auf dem Gehaltszettel bemerkbar.&nbsp;</p>



<p>Auch in den Führungsetagen steigt der Druck, Ziele zu erreichen. Wesentliche Gehaltsbestandteile hängen davon ab. Zumindest in den höheren Gehaltsklassen wird Arbeitszeit häufig nicht mehr gemessen. Im Ergebnis erleben unsere Kinder häufig genug Eltern, die morgens zeitig das Haus verlassen, um abends nach 19.00 Uhr nach Hause zu schlurfen, total erledigt und für nichts mehr zu gebrauchen.&nbsp;</p>



<p>DAS wollen sie nicht, unsere Kinder. Work-life-balance hat für sie nicht nur einen theoretischen Stellenwert. Und sie haben gute Chancen, dass sich ihre Träume erfüllen. Denn sie sind gefragt &#8211; wenn sie denn mal ausgebildet sind. Dem “war for talents” sei Dank.&nbsp;</p>



<p>Mehr vom gleichen, nur schneller &#8211; das ist kein Erfolgsrezept in einem Land mit Lohnkosten, die mindestens im globalen Wettbewerb nicht konkurrenzfähig sind. Der eigentliche Wettlauf findet auch längst nicht mehr gegen andere Länder, sondern gegen neue Technologien statt: Mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Robotisierung können immer mehr Tätigkeiten von Maschinen übernommen werden, für die wir Menschen noch vor kurzen unersetzbar schienen. Im Gegensatz zu uns wird die Maschine nie müde, braucht weniger Wartungszeit als wir Urlaub und: Sie macht keine Fehler. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Irgendein Change ist immer&#8230;</h3>



<p>Eindrucksvoll und mit einiger Gelassenheit können wir das in der Landwirtschaft nachvollziehen, denn das betrifft nur noch 1,5% von uns Beschäftigten. In den 50-er oder 60-er Jahren waren es noch 40%. Da auch noch Pferde die Maschinen übers Feld gezogen, geführt vom sogenannten Gespannführern. Das ist jetzt nicht sooo lange her, meine Mutter kennt das noch gut. Der Gespannführer musste sich dann aber schnell eine andere Arbeit suchen, denn was er mit 40 Kollegen damals auf einem Hof erwirtschaftet hat, macht der Landwirt heute selbst mit Hilfe einer Teilzeitkraft. Die dafür erforderlichen technisch hoch entwickelten Maschinen holt er von Raiffeisen, wie sich die Cloud in dieser Branche nennt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/07/1.jpg" alt="" class="wp-image-4693"/></figure>



<p>Was sich erst einmal fürchterlich anhört, bietet riesige Chancen für unsere Kinder: Denn sie werden zukünftig daran arbeiten, kreative Lösungen zu finden, auch dort wo wir gar kein Problem vermuten. Schließlich hat früher auch niemand einen Bedarf dafür gesehen, Bücher online zu bestellen. Auch hatten wir kein Problem damit, den Überweisungsträger zur Bank zu bringen. Bis es neue Lösungen dafür gab, die dann -einmal implementiert- von der Maschine umgesetzt wurden.&nbsp;</p>



<p>Diese Entwicklungen werden sich in Zukunft deutlich beschleunigen und dafür brauchen wir ganz andere Talente.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/07/3.jpg" alt="" class="wp-image-4694" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/07/3.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/07/3-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/07/3-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/07/3-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Den richtigen Weg finden &#8211; gar nicht so einfach!</h3>



<p>Viele Unternehmen suchen händeringend nach mutigen Gestaltern, die diesen Umbruch voranbringen können. Davon gibt es allerdings viel zu wenige. Daher experimentieren Unternehmen mit neuen Arbeitsformen, die den Wünschen unserer Kinder möglichst gut entsprechen. “Du kannst Deinen Hund mitbringen” oder “Kinderfreundliches Unternehmen” liest man mittlerweile regelmäßig in den Online-Stellenanzeigen. Dabei sind sowohl Hund, Kinder, Online als auch die mittlerweile durchaus gängige Ansprache per <em>Du</em> für uns Eltern noch nicht ganz so selbstverständlich wie das mittelmäßige Kantinenessen unserer Firma.</p>



<p>Da ist zum Beispiel die <a href="https://rheingans.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Firma Rheingans GmbH</a> aus Bielefeld, die ihren Mitarbeitern einen 5 Stunden Tag anbietet &#8211; bei gleichbleibenden Gehalt! Die Firma ist damit höchst erfolgreich, denn sie zieht damit attraktive Bewerber in das ansonsten nicht so gefragte Bielefeld. Da Kunden keine Wohltäter sind und keineswegs mehr bezahlen, nur um der Belegschaft den freien Nachmittag zu finanzieren, lässt <a href="https://www.linkedin.com/in/lasserheingans/?originalSubdomain=de">Lasse Rheingans </a>die Luft raus: Das private Smartphone bleibt aus, Meeting-Zeiten und E-Mail-Flut werden radikal reduziert, dafür mehr Gestaltungsfreiraum und Verantwortung beim Einzelnen. Jede Menge Disziplin und Fokus bestimmen nun den Arbeitsalltag, so entschieden vom Team. Die Rechnung scheint aufzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und sonst so? Wie arbeiten wir morgen?</h3>



<p>Auch <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.embe.unisg.ch/person/prof-dr-heike-bruch/" data-type="URL" data-id="https://www.embe.unisg.ch/person/prof-dr-heike-bruch/" target="_blank">Prof. Dr. Heike Bruch</a> von der Universität St. Gallen beschäftigt sich intensiv mit der Arbeitswelt von morgen. Sie berichtet von Unternehmen, die neue Wege gehen, die den veränderten Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern besser gerecht werden. Sie suchen nach Organisationsformen, die Mitarbeiter zu den innovativen Mitdenkern entwickeln, die sie brauchen, um auch in Zukunft am Markt zu bestehen. Tradierte Organisationsformen, wo zu viele Entscheidungen über die Hierarchie zu Tode abgestimmt und dann doch nicht entschieden werden, sind viel zu langsam. Und sie kommen auch nicht immer zu (den besten) Ergebnissen. Nicht jeder Versuch ist erfolgreich, aber es zeichnet sich bereits deutlich ab, dass unsere Kinder morgen anders arbeiten werden als wir es heute noch überwiegend tun:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Arbeit wird zeitlich und räumlich flexibler sein, wo immer es geht. Damit kann ich meinen privaten Interessen besser gerecht werden, denen der Kunden aber auch. Bey-bey Kernarbeitszeit.<br></li><li>Wir werden weniger in festen Teams und Hierarchien arbeiten, für verschiedene Aufgaben oder Projekte sind wir gegebenenfalls Mitglied unterschiedlicher Teams.<br></li><li>Teams werden regelmäßig durch freie Mitarbeiter vom Markt verstärkt, die mit ihren Spezialkenntnissen das Team in genau dieser Phase gut voranbringen. Viel Spielraum für alle, die als Nomaden von einem spannenden Projekt zum nächsten wandern, ohne sich an ein Unternehmen binden zu müssen.<br></li><li>Führungspositionen werden an Bedeutung verlieren und häufig auf ein spezifisches Thema beschränkt sein. Beim nächsten Projekt geht dann vielleicht der Kollege in die Führung &#8211; weil er besser für die dann anstehende Aufgabe geeignet ist.<br></li><li>Teams werden sich sehr viel mehr selbst organisieren: Abstimmungsprozesse erfolgen dann nicht über die Hierarchie, sondern unter den Know-how Trägern direkt.<br></li><li>Autorität hat der, der Ahnung hat. Das Eckbüro als Statussymbol verliert an Bedeutung.</li></ol>



<h3 class="wp-block-heading">Die Arbeitswelt von morgen &#8211; die größte Transformation ever!</h3>



<p>In seiner Rede anlässlich der New Work Messe in der Hamburger Elbphilharmonie bezeichnet #Gerald Hüther die Transformation der Arbeitswelt als die größte Herausforderung seit der Mensch sesshaft wurde. Arbeit dient (schon lange) nicht mehr dem Broterwerb, sondern der Lebens<em>gestaltung</em>. Dafür braucht es aber eine Vorstellung darüber, wie ich in mein Leben gestalten möchte, wo ich mich einbringen und Mehrwert bieten kann.&nbsp;</p>



<p>Wir Eltern dürfen unsere Kinder unterstützen bei der Suche nach ihrem Traumjob. Ein erster wesentlicher Schritt ist, das eigene Lebens- und Arbeitsgefühl zu hinterfragen: Gemäß der #Gallup Studie 2018 zur Arbeitsqualität machen 71% aller Befragten Dienst nach Vorschrift und nur 15% haben eine emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber.&nbsp;</p>



<p>Doch wie immer, wenn sich etwas tut, hadern wir auch mit dem Neuen. Wir Eltern meist mehr als unsere Kinder. Konflikte sind da eigentlich schon vorprogrammiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema Berufswahl und Zukunftstrends</h3>



<p>In meiner Arbeit als Coach für Berufsorientierung begleite ich (angehende) Abiturienten bei der Suche nach einer passenden und zukunftsorientierten Ausbildung bzw. Studium. Uns Eltern kommt in dieser Phase eine wichtige Rolle zu, denn allen Untersuchungen zur Folge, sind wir gefragte Ansprechpartner unserer Kinder in dieser Zeit. Nur hat uns darauf keiner vorbereitet&#8230;</p>



<p>Ich schreibe gerade ein Buch zu diesem Thema mit dem Titel: </p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Abi &#8211; und dann? Wie Eltern die Berufswahl unterstützen, ohne zu nerven</strong></p>



<p>Dieser Blog Artikel ist ein Auszug aus dem Buch. Welche Gedanken hast Du zu diesem Thema? Ich freue mich über Deine Kommentare!</p>
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		<title>Berufsorientierung für Abiturienten &#8211; wie läuft so Berufsberatung eigentlich ab?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 14:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsberatung fuer Abiturienten]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Video erfährst Du, wie ich Schüler und Abiturienten bei ihrer Berufsorientierung begleite. Die Berufsberatung funktioniert auch online! Durch unsere Zusammenarbeit erhältst Du ein klares Bild über Deine Persönlichkeit und das, was Dich ausmacht. Auf dieser Basis kannst Du jeden Beruf und die dazugehörige Ausbildung/Studium souverän abchecken: passt / passt nicht. Und mit Trends ... <a title="Berufsorientierung für Abiturienten &#8211; wie läuft so Berufsberatung eigentlich ab?" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/05/10/berufsorientierung-fuer-abiturienten-wie-laeuft-so-etwas-ab/" aria-label="Mehr zu Berufsorientierung für Abiturienten &#8211; wie läuft so Berufsberatung eigentlich ab?">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<p>In diesem Video erfährst Du, <em>wie</em> ich Schüler und Abiturienten bei ihrer Berufsorientierung begleite. Die <strong>Berufsberatung</strong> funktioniert <strong>auch online! </strong>Durch unsere Zusammenarbeit erhältst Du ein klares Bild über Deine <strong>Persönlichkeit</strong> und das, was Dich ausmacht. Auf dieser Basis kannst Du jeden Beruf und die dazugehörige Ausbildung/Studium souverän abchecken: passt / passt nicht. Und mit <strong>Trends</strong> beschäftigen wir uns auch, damit Dein Weg auch Zukunft hat. Auszüge aus meinem Gespräch mit Cornelia Biesenthal (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbDRzUlgwcS1UOEM2RnlwR0FvZ2EtOUNzSlQ2UXxBQ3Jtc0tsSEJoTkFTZGQ3YnNKazM0QldGaDRCMGQxMFdDNXhDaU5tX2h2Y3NXZk80VHdUb1dfQ0dwMEFZdzdUeUZMa2FaalRPTE5rQnRjcXo5eDNObHp1azRZZ1ZQX2lHNTVRWlNCeVA0X3locTBwbkNmSE1qWQ&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.cb-coaching-beratung.de" target="_blank">https://www.cb-coaching-beratung.de</a>​), die mit Berufserfahrenen zum gleichen Thema arbeitet.</p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://www.viamee.de/2021/05/10/berufsorientierung-fuer-abiturienten-wie-laeuft-so-etwas-ab/"><img decoding="async" src="https://www.viamee.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FPAXXvolKHSk%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>]]></content:encoded>
					
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		<title>Abi? Haken dran! Aber was kommt nun &#8211; nach dem Abitur?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2021 17:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Abi kommt erst einmal eine Pause, voll verdient! Und gleichzeitig ist es Pflicht für alle Abiturienten, das Thema Berufsorientierung zeitnah anzugehen. Sofern nicht sowieso schon alles klar ist jedenfalls. Wir Eltern tun unseren Kindern keinen Gefallen, wenn wir nicht darauf drängen. Warum erfährst Du in diesem Blogartikel. Prüfungsphase läuft In allen Bundesländern laufen ... <a title="Abi? Haken dran! Aber was kommt nun &#8211; nach dem Abitur?" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/05/09/abi-haken-dran-aber-was-kommt-nach-dem-abitur/" aria-label="Mehr zu Abi? Haken dran! Aber was kommt nun &#8211; nach dem Abitur?">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<p>Nach dem Abi kommt erst einmal eine Pause, voll verdient! </p>



<p>Und gleichzeitig ist es <em>Pflicht</em> für alle Abiturienten, das Thema <strong>Berufsorientierung <em>zeitnah</em> anzugehen</strong>. Sofern nicht sowieso schon alles klar ist jedenfalls. Wir Eltern tun unseren Kindern <em>keinen</em> Gefallen, wenn wir nicht darauf drängen. Warum erfährst Du in diesem Blogartikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfungsphase läuft</h2>



<p>In allen Bundesländern laufen gerade die Abiturprüfungen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-1024x1024.jpg" alt="Abiturienten sind aktuell im Stress. Danach erst einmal eine Pause! Nicht bevor das Thema Berufsorentierung angegangen ist." class="wp-image-67" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-1024x1024.jpg 1024w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-300x300.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-100x100.jpg 100w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-600x600.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-150x150.jpg 150w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-768x768.jpg 768w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi-1536x1536.jpg 1536w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/was-kommt-nach-dem-abi.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Moment liegt der Fokus auf den Prüfungen&#8230;</figcaption></figure>



<p>Letztes Jahr habe ich ja schon gedacht: Was für ein Mist, in dieser Corona Pandemie ins Abitur zu gehen! Aber Jugendlichen, die jetzt “ran müssen”, sind doch wirklich nicht zu beneiden: Seit einem Jahr mehr schlecht als recht Unterricht, kaum persönliche Begegnungen und die Motivation? Muss aus Dir selber kommen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Beruf passt zu mir? Nebensache im G8/ Corona Abitur</h2>



<p>Dazu kommt&nbsp; für viele die Verdichtung auf G8. Stundenpläne, die voller sind als der Terminkalender meines Friseurs.&nbsp; Die Frage &#8222;welcher Beruf passt zu mir?&#8220; kann bei dieser Taktung kaum einer für sich beantworten. Du vielleicht? </p>



<p>Dabei ist die Idee, erst einmal ein Gap Year einzulegen, im Moment auch keine gute. Denn selbst wenn wir die Pandemie in Europa bis zum Sommer irgendwie &#8211; einigermaßen &#8211; ein bisschen in den Griff bekommen: Reisen bleibt bis auf weiteres ein Thema, das schwer zu planen und noch schwerer umzusetzen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur.jpg" alt="Reisen sind in 2021 nicht problemlos möglich" class="wp-image-4550" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/Abi-Prüfungen-laufen-aber-was-kommt-nach-dem-Abitur-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Beim Reisen ist der Gedanke an Corona immer mit im Gepäck.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Früher war alles besser!</h2>



<p>Meine Kinder gucken mich ganz ungläubig an, wenn ich von meinem Abiturjahr 1989 (spätes Mittelalter, ich weiß) berichte. Im zweiten Halbjahr des 13 Jahrgangs hatte ich meinen Stundenplan vorausschauend durchoptimiert: 16 (!) Schulstunden, vier-Tage-Woche und viel Zeit, um in die Luft zu gucken.&nbsp;</p>



<p>Vor diesem Hintergrund stand ich der Verkürzung auf G8 ziemlich positiv gegenüber.&nbsp;Meine Luft sah nämlich aus wie Schweizer Emmentaler, ein bisschen Verdichtung also problemlos möglich.</p>



<p>Heute sehe ich das anders.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieviel Zeit braucht Berufsorientierung?</h2>



<p>Das liegt auch daran, dass mein Sohn gerade den 11. Jahrgang eines G8 Gymnasium besucht und ich jetzt ganz praktisch erlebe, was ich theoretisch zunächst für sinnvoll erachtet hatte -in Anbetracht der vermeintlich <em>zu vielen</em> Zeit, die wir damals hatten. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/2.jpg" alt="" class="wp-image-69" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/2.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/2-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/2-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/2-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Einfach mal &#8222;nichts&#8220; und die Gedanken treiben lassen ist wichtig in der Phase der Berufsorientierung.</figcaption></figure>



<p>Ich finde nicht, dass er sich überarbeitet. Allerdings: Wirklich viel Zeit für andere Sachen -inklusive Nichtstun- bleibt auch nicht. Einfach mal abhängen, mal darüber nachdenken, was man sich für seine Zukunft wünscht, was man beitragen und gestalten möchte in unserer  Gesellschaft. Das ist natürlich immer ein wichtiges Thema, aber in dieser Lebensphase sollte es einen besonderen Stellenwert einnehmen dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Türen offen, welch ein Luxus!</h2>



<p>Mein Eindruck ist allerdings, dass die Jugendlichen das gar nicht so sehen <em>können</em> in Anbetracht der Zeit, die Schule heute eben in Anspruch nimmt. 34 Wochenstunden Unterricht hat ein Hamburger G8 Schüler, in anderen Bundesländern wird es nicht wesentlich anders aussehen. Hausaufgaben und Klausurvorbereitung exklusive.</p>



<p>Und im Ergebnis sehen wir Abiturienten, die zwar ihren Abschluss in der Tasche haben,&nbsp; aber überhaupt keinen Plan, was sie nach dem Abitur machen wollen. Die allgemeine Hochschulreife, der höchste erzielbare Schulabschluss, mit Betonung auf <em>allgemein</em>. Denn unklar ist oft genug alles, was über die Tatsache der Zugangsberechtigung hinausgeht. Welches Fach, welche Uni &#8211; Kein Plan. Reif wofür?</p>



<p>Aktuell spreche ich mit mehreren Jugendlichen, die ihr <em>Abitur bereits im letzten Jahr</em> gemacht haben. Einen Plan haben sie deswegen immer noch nicht. Ok, deswegen kommen sie ja zu mir, aber noch lieber hätte ich sie letztes Jahr beraten! Denn um eine Ausbildung&nbsp; oder ein duales Studium in 2021 zu beginnen, wird es jetzt ja auch schon wieder (zu) knapp. Doch nicht mehr alle Türen offen. Schade.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufsorientierung an den Schulen findet kaum statt.</h2>



<p>46% aller Schüler fällt die Berufswahl schwer oder sehr schwer, fand die <a href="https://www.vodafone-stiftung.de/schule-und-dann/" data-type="URL" data-id="https://www.vodafone-stiftung.de/schule-und-dann/">Allensbach Studie</a> im Auftrag der Vodafone Stiftung in 2014 heraus. Seitdem ist viel passiert. Berufsorientierung ist an allen weiterführenden Schulen fester Programmpunkt. Das ist eine wichtige Entwicklung in die richtige Richtung und manch eine Schule hat hier schon richtig viel auf die Beine gestellt.</p>



<p>Wäre da nicht die alles dominierende Corona Krise: Viele Schulen haben ihre Bemühungen zum Thema Berufsorientierung stark eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt. Volle Konzentration auf die Kernfächer, frei nach dem&nbsp; Motto: Irgendwie die Schüler durchs Abitur bringen. Aber was kommt danach? kein Plan &#8211; so what?&nbsp;</p>



<p>Wenn man am Bahnhof steht, braucht man nicht auf ein Schiff zu warten, soll Einstein (?) mal gesagt haben. Wer sich unter den gegenwärtigen Bedingungen allein auf die fachlichen Anforderungen der Abiturprüfung konzentriert, wird nach Ende der Prüfungen eines nicht bekommen haben: Eine Eingebung, wie es nach dem Abitur weitergehen soll! Sag ich. Und dann?</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/1-1.jpg" alt="Viele Abiturienten haben nach dem Abitur keinen Plan, Berufsorientierung ist dann fast wie blinde Kuh spielen" class="wp-image-4549" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/1-1.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/1-1-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/1-1-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/05/1-1-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Viele Abiturienten sind nach der Schule noch auf der Suche nach dem richtigen Beruf.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist nicht meine Beobachtung.</h2>



<p>In den ersten Wochen genießen die Abiturienten sicher das Gefühl, einen großen Meilenstein erreicht zu haben. Mit Recht! Ausschlafen, Feiern (hoffentlich sehr bald wieder möglich!), nichts tun (da haben wir es wieder).</p>



<p>Danach ist es vielleicht ganz cool, erst einmal zu jobben und Geld zu <em>verdienen</em>. Man strengt sich an und bekommt Geld, einen konkreten Gegenwert also und keine abstrakte Rückmeldung in Form von mehr oder weniger gerechten Noten. Das kann sehr befriedigend sein. Erst mal.</p>



<p>Doch für alle, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden haben, wie es nach dem Abi weitergehen soll, wird aus diesen Wochen schnell ein Jahr. Man ist ja gut beschäftigt, Geld ist auch da, und schnell ist das Thema der Berufsorientierung in den Hintergrund gerückt. Da kann es dann auch ganz&nbsp; bequem bleiben, gelöst wird es dort in der Regel allerdings nicht.</p>



<p>Ich finde es okay, wenn sich der nächste Lebensabschnitt nicht direkt an das Abitur anschließt (wozu dann aber G8?). Blöd nur, wenn danach immer noch nicht klar ist, wohin die Reise gehen soll. Das macht etwas mit einem.&nbsp; Wofür soll man sich engagieren, wenn keine Perspektive und kein Ziel da ist?&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1024x683.png" alt="" class="wp-image-9" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1024x683.png 1024w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-600x400.png 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-300x200.png 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-768x512.png 768w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1536x1024.png 1536w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-2048x1366.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wer nach dem Abitur eine längere Pause einlegt, ohne einen Plan zu haben, hat danach oft Schwierigkeiten, wieder aktiv zu werden. </figcaption></figure>



<p>Jeder kennt diese latschigen Sonntage, an denen man nicht aus dem Quark kommt und der Schrittzähler den dreistelligen Bereich nicht verlässt. So weit ist es ja nicht vom Sofa zum Kühlschrank und zurück. Genießen kann man so was nur, wenn es sich um luxuriöse Ausnahmen handelt. Wenn wir nicht mehr <em>wissen</em>, ob Sonntag oder Mittwoch ist, dann lässt Interesse und Einsatzbereitschaft&nbsp;nach.&nbsp;Den Schalter wieder auf Montag zu legen, ist dann nicht mehr so leicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deswegen ist meine Empfehlung ganz klar: Kümmer dich JETZT um das Thema Berufsorientierung!</h2>



<p>Wenn Du jetzt in den Prüfungen steckst, dann <strong>kümmer Dich direkt im Anschluss an die Abiturprüfungen um das Thema Berufsorientierung! </strong>Selbst wenn es im Sommer oder Herbst nicht direkt weitergehen soll, brauchst Du eine Perspektive für danach!</p>



<p>Denn wenn um Dich herum immer mehr Deiner Freunde mit einem Studium oder einer Ausbildung starten und einen strukturierten Tagesablauf haben, dann wird es unbequem im Kopf, wenn Du selber noch keinen Plan hast: Alle anderen haben sich dann auf den Weg gemacht,&nbsp; haben ein Ziel, für dass sie sich einsetzen.&nbsp;Du nicht.</p>



<p>Pizza ausfahren, Nachhilfe geben, im Getränkemarkt Regale räumen -das alles verliert schnell an Attraktivität, wenn die Perspektive fehlt. Und Ausschlafen oder die Nacht zum Tag machen wird zum einsamen Geschäft, wenn die Kumpels um Dich rum morgens raus müssen (wollen!), weil sie den nächsten Step in Angriff genommen haben und Zocken bis nachts um 3 Uhr eben einfach nicht mehr drin.&nbsp;</p>



<p>Gerade berate ich eine Klientin, Abijahrgang 2020, die mir ein ums andere Mal das Einzel-Coaching absagt. Begründung: Sie müsse im Café jobben. Um ihren Plan umzusetzen, müsste sie allerdings ganz andere Prioritäten setzen</p>



<p>&#8211; Partnerunternehmen für das duale Studium finden</p>



<p>&#8211; Bewerbungsunterlagen vorbereiten</p>



<p>&#8211; Bewerbungen LOSSCHICKEN, und zwar dalli</p>



<p>Nicht ganz ausgeschlossen, dass der mühsam erarbeitete Plan in diesem Jahr nicht mehr umsetzbar ist. Was wird im nächsten Jahr passieren? Wird sie mit mehr Drive an die Sache herangehen? Wird es die potenziellen Partnerunternehmen überzeugen, dass sie dann zwei Jahre beim Bäcker gejobbt hat? Ich habe meine Zweifel.</p>



<p>Ich kann verstehen, dass man mit 20 nicht in diesen Dimensionen denkt, um so mehr ist es die <strong>Aufgabe von uns Eltern darauf zu drängen, das Thema Berufsorientierung nicht auf die lange Bank zu schieben!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Bitte&nbsp; an alle angehenden Abiturienten lautet daher:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Kümmer Dich unbedingt rechtzeitig um den nächsten Schritt, wann auch immer es weitergehen soll. Mach Dir einen Plan, wie du vorgehen willst.</li><li>Auch eine Pause oder ein GAP Year sollte unter einem Thema stehen, mit dem Du Dich auseinander setzen möchtest. Dir schwebt ein sozialer Beruf vor? Dann suche Dir einen Job, bei dem Du Dich erproben kannst. Pizza ausfahren bringt Dich da nicht weiter.</li><li>Nutze deine Zeit für die Auseinandersetzung mit deiner Persönlichkeit. Was zeichnet Dich aus? Und in welchen Berufen kannst Du damit besonders gut punkten?</li><li>Probiere Dich unbedingt aus in Gebieten, die du noch nicht (so gut) kennst. Auch dafür kann man eine Pause gut nutzen: Einfach mal etwas Neues lernen. Auch darüber kannst Du Ideen bekommen, in welche Richtung Deine Reise gehen kann.&nbsp;</li><li>Begrüße Langeweile! und bekämpfe sie nicht mit Netflix o.ä.: Du wirst erstaunt sein, wie viel Kreativität und Erkenntnisgewinn aus Langeweile entstehen kann.</li></ul>



<p>Thema nächste Woche: Ausbildung, Studium, Duales Studium &#8211; wo liegen die Unterschiede für Dich</p>



<p>Das braucht noch einen cooleren Titel natürlich. Vielleicht hast Du einen Vorschlag?</p>
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		<title>Tag der Arbeit &#8211; 1. Mai- Ist Berufsorientierung ein Luxusproblem?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 16:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir vom 1. Mai sprechen, ist eigentlich schon alles klar: Am Tag der Arbeit ist arbeitsfrei, jedenfalls für die allermeisten von uns. Aber was ganz genau dahinter steckt, ist uns vielleicht gar nicht mehr so präsent. Mir zumindest nicht, und deswegen habe ich mich bei Wikipedia ein bisschen schlau gemacht. Schadet ja nicht als ... <a title="Tag der Arbeit &#8211; 1. Mai- Ist Berufsorientierung ein Luxusproblem?" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/04/30/tag-der-arbeit-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem/" aria-label="Mehr zu Tag der Arbeit &#8211; 1. Mai- Ist Berufsorientierung ein Luxusproblem?">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn wir vom 1. Mai sprechen, ist eigentlich schon alles klar: Am Tag der Arbeit ist arbeitsfrei, jedenfalls für die allermeisten von uns. Aber was ganz genau dahinter steckt, ist uns vielleicht gar nicht mehr so präsent. Mir zumindest nicht, und deswegen habe ich mich bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai">Wikipedia</a> ein bisschen schlau gemacht. Schadet ja nicht als Beraterin für Berufsorientierung, oder?&nbsp;</p>



<p>Die Bezeichnung &#8222;Tag der Arbeit&#8220; kenne ich natürlich, aber &#8222;Tag der Arbeiterbewegung” oder “internationaler Kampftag der Arbeiterklasse” wirken doch ganz schön wild, die kommen dann eher aus den Geschichtsbüchern als aus den Tageszeitungen oder dem Facebook Feed.</p>



<p>Allein die kämpferischen Bezeichnungen für diesen Bonus-Sonntag&nbsp; sind interessant und machen eines deutlich: Berufs<em>orientierung</em> nach heutigen Maßstäben ist ein Luxusproblem! Oder nicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sind wir eigentlich zu diesem Bonus-Sonntag gekommen?</h2>



<p>Der Tageslohn für einen Fabrikarbeiter beträgt 1886 in Chicago 3 US-Dollar. Dafür kann man zu dieser Zeit ein kleines Abendessen in einem Restaurant kaufen. Die Miete ist davon noch nicht bezahlt.&nbsp;Oder Kleidung, Bücher etc.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/2.jpg" alt="Ohne Moos nichts los! Kein Geld im Portemonnaie" class="wp-image-55" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/2.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/2-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/2-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/2-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Viel Mut oder Verzweiflung braucht ein Arbeiter 1886, um in den Streik für bessere Arbeitsbedingungen zu treten</figcaption></figure>



<p>Kurz vor den ersten Maidemonstrationen überhaupt haben die Gewerkschaften erfolgreich zu einem Generalstreik aufgerufen. Die Arbeitgeber unterliegen erstmals im Kampf gegen die wachsende Solidarität unter den Arbeitern, trotz massiver Maßnahmen wie Massenaussperrungen. Was für ein Einsatz seitens der Arbeiter!  Denn der Lohnausfall hatte mit Sicherheit einen viel höheren Preis für den einzelnen als heute.  Ein Riesenerfolg für die Gewerkschaften. Gut für den Zulauf der lange geplanten Demonstration am ersten Mai.</p>



<p>Die erste Mai Demo findet am 01. Mai 1886 statt.</p>



<p>&#8222;Man kann nicht ewig wie ein Stück Vieh Leben !&#8220;&nbsp; wird August Spies, Mit-Organisator der Mai Demonstrationen, zitiert und bezahlt sein Engagement&nbsp; für die Arbeiterbewegung später mit seinem Leben. Denn es kommt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen&nbsp; zwischen Polizei und Demonstranten, sogar einen Bombe wird geworfen, Verletzte und Tote auf beiden Seiten sind das traurige Ergebnis.</p>



<p>Die Organisatoren der Veranstaltung werden angeklagt und zum Teil hingerichtet.&nbsp;</p>



<p>Ein Jahr später, am 1. Mai 1890, finden Massenstreiks und Massendemonstrationen auf der ganzen Welt statt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arbeiten heute: Ist der Drops gelutscht?</h2>



<p>Heute ist der 1. Mai über alle Kontinente und politischen Systeme hinweg ein weit verbreiteter Feiertag. In Deutschland wurde er übrigens durch die Nationalsozialisten zum Feiertag erklärt, da würden wir uns sicher auch einen anderen Ursprung wünschen.</p>



<p>Niemand bei uns muss heute noch 60 Stunden in der Woche allein für seinen Lebensunterhalt arbeiten. Die medizinische und wirtschaftliche Grundversorgung ist für alle sichergestellt, finden wir selbstverständlich. Dabei sind die Kämpfe dafür erst in der jüngeren Geschichte gewonnen worden. Eine riesige Errungenschaft!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Beruf passt zu mir? Ist Berufsberatung ein Luxusproblem?</h2>



<p>In der Berufsberatung&nbsp; arbeite ich mit Schülern und Abiturienten an der Frage nach ihren Werten, ihren Lebensvorstellungen, was Erfolg für sie bedeutet und so weiter.&nbsp; Alles Luxusprobleme?</p>



<p>Im Vergleich zu den Fragen, die sich ein Jugendlicher im 19 Jahrhundert stellen konnte, sprechen wir hier ganz sicher von Luxusproblem. Es geht ja nicht ums Überleben, oder doch?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufsorientierung: Finde Dein Warum!</h2>



<p>Die <a href="https://de.statista.com/themen/161/burnout-syndrom/#dossierSummary__chapter4">drittwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit</a> sind depressive Erkrankungen, Burnout &nbsp; Erkrankungen fallen darunter. 5,7 Personen von jeweils 1000 Versicherten erkranken am Burnout-Syndrom und sind dann im Schnitt 24 Wochen krank.&nbsp;</p>



<p>Die <a href="https://www.dak.de/dak/bundesthemen/dak-psychoreport-2020-2335930.html#/">DAK Gesundheitsstudie 2020</a> gliedert die Daten ihrer Versicherten noch weiter auf: Natürlich ist die Altersgruppe der Schüler und Abiturienten nicht so stark vertreten wie z.B. die&nbsp; Altersklasse von uns Eltern. Besorgniserregend ist allerdings: Der Trend geht für alle in die gleiche Richtung &#8211; steil nach oben.&nbsp;</p>



<p>Psychische Erkrankungen stehen damit nicht nur das Gesundheitswesen sondern auch die ganze Gesellschaft vor eine enorme Herausforderung. Das betriebliche Gesundheitsmanagement größerer Unternehmen führt mittlerweile regelmäßig Umfragen zur psychosozialen Belastung durch. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/1.mai-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem.jpg" alt="" class="wp-image-57" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1.mai-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1.mai-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1.mai-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1.mai-ist-berufsorientierung-ein-luxusproblem-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Arbeit, die uns nicht erfüllt, erschöpft uns und macht viele sogar krank.</figcaption></figure>



<p>Die Frage nach dem empfundenen Sinn der Arbeit spielt dabei eine zentrale Rolle.&nbsp; Denn wenn wir keinen Sinn in unserer Tätigkeit sehen, werden wir viel schneller krank. Die meisten von uns kennen das: Wenn wir keinen Sinn mehr in dem entdecken können, was wir tun, wird es schwierig mit unserer Motivation und -wenn es ganz schlimm kommt- eben auch mit unserer Gesundheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was, wenn wir die Frage nach dem Sinn unserer Arbeit viel früher stellen?&nbsp;</h2>



<p>Natürlich ist eine sinnstiftende Arbeit kein Garant für Lebensglück. Schließlich können wir immer noch krank werden, an falsche Freunde oder Partner gelangen. Aber Arbeit, die Sinn macht, ist schon mal eine gute Voraussetzung für eine hohe Lebenszufriedenheit.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/3.jpg" alt="Wer rechtzeitig die wesentlichen Fragen der  Berufsorientierung für sich beantwortet, kann seinen Job viel bewusster auswählen" class="wp-image-54"/><figcaption>Was ist sinnvolle Arbeit? Wer das für sich am Anfang seiner Karriere klärt, kann wesentlich leichter einen Beruf finden, der wirklich gut passt!</figcaption></figure>



<p>Gut also, dass Schulen mittlerweile Berufsorientierung als festen Bestandteil ihres Bildungsauftrags verstehen. Dies sind natürlich immer Angebote, die sich an die ganze Schülergruppe richten&nbsp; Und damit kann man auch schon viel erreichen. Aber gelutscht ist der Drops dadurch natürlich noch lange nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir Eltern sind wichtige Ansprechpartner während der Berufsorientierung!</h2>



<p>Wir Eltern dürfen unseren Kindern darüber hinaus immer wieder vermitteln, wie wichtig eine erfüllende Aufgabe für unsere Lebenszufriedenheit ist. Wir sind gefragte Ansprechpartner, wenn es um die Frage der Berufswahl geht. Und da man das ja nicht von allen Themen behaupten kann, können wir uns darüber ja erst einmal freuen. Finde ich.</p>



<p>In diesen Gesprächen sollte der Sinn der eigenen Arbeit eine wichtige Rolle spielen. Wann hast du das letzte mal darüber nachgedacht? Zu oft erzählen wir am Abendbrottisch von der nervigen&nbsp; Chefin, dem dämlichen Kollegen oder was sonst alles nicht so läuft im Job. Kleinkram eben. Wenn wir dem Sinn der eigenen Arbeit wieder mehr Raum in unseren Gesprächen einräumen, wirkt das in mehrfacher Hinsicht positiv, versprochen!</p>



<p>👉 wenn wir darüber reden, rückt der Gedanke an den (hoffentlich positiven) Sinn unserer Arbeit wieder mehr in den Vordergrund.&nbsp;</p>



<p>👉 Unsere Stimmung und unsere Motivation steigen, ein positiver Kreislauf kommt in Gang.</p>



<p>👉 Unsere Einstellung zu unserer Arbeit können wir wählen, das vergessen wir oft.</p>



<p>👉 Unsere Gespräche über die Berufsorientierung unserer Kinder bekommen eine ganz andere Färbung.</p>



<p>Sinn machen die Gespräche mit unseren Kindern über die berufliche Zukunft  immer, schließlich kennen wir sie ja schon eine Weile. Was wir häufig nicht mehr kennen, sind die ganzen neuen Berufe und Möglichkeiten. Hier hilft die Recherche im Internet.</p>



<p>Nicht immer verläuft dieser Austausch jedoch unter Einhaltung des Familienfriedens. Manchmal werden wir auch schnell ungeduldig miteinander. Die Kinder fühlen sich vielleicht nicht&nbsp; in ihrer eigenen Persönlichkeit gesehen. Und wir Eltern schauen zu häufig auf die Defizite unserer Kinder&nbsp; anstatt ihre Stärken zu würdigen.&nbsp;</p>



<p>Manchmal kann ein Blick von außen helfen. Das kann ein Freund oder eine Freundin der Familie sein oder auch eine&nbsp; private Berufsberatung.&nbsp; In jedem Fall kann eine sorgfältige Entscheidung der erste Schritt auf einem Weg in die richtige Richtung sein.&nbsp;</p>



<p></p>
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		<title>Warum ich es liebe, Abiturienten bei der Berufsorientierung zu begleiten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 18:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abiunddann]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung für Abiturienten]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlchkeitesentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Dich Dein Beruf richtig ausfüllt&#8230; ein tolles Gefühl! Das gibt Dir Kraft und Energie. Noch nie hat sich mein Beruf so richtig angefühlt wie jetzt: Bei der Berufsorientierung für Abiturienten geht es ja genau darum: Herausfinden, was zu den Jugendlichen passt und wo sie den richtigen Platz für sich finden können. Wir wollen alle ... <a title="Warum ich es liebe, Abiturienten bei der Berufsorientierung zu begleiten!" class="read-more" href="https://www.viamee.de/2021/04/24/warum-ich-es-liebe-abiturienten-bei-der-berufsorientierung-zu-begleiten/" aria-label="Mehr zu Warum ich es liebe, Abiturienten bei der Berufsorientierung zu begleiten!">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Dich Dein Beruf richtig ausfüllt&#8230; ein tolles Gefühl! Das gibt Dir Kraft und Energie. Noch nie hat sich mein Beruf so richtig angefühlt wie jetzt: Bei der Berufsorientierung für Abiturienten geht es ja genau darum: Herausfinden, was zu den Jugendlichen passt und wo sie den richtigen Platz für sich finden können. Wir wollen alle etwas beitragen, unseren Platz einnehmen in dieser Gesellschaft, das ist immer auch ein wichtiges Thema in unseren Gesprächen. Und wenn ich mit meiner Beratung zur Berufsorientierung für Abiturienten etwas dazu beitragen darf, dass der erste Schritt in die richtige Richtung geht &#8211; Großartig!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufsorientierung für Abiturienten: Nach dem Abi ist ALLES möglich!</h2>



<p>Ich geb’s zu: ein bisschen Neid ist dabei! Oder Wehmut? Auf jeden Fall fasziniert mich die Idee, die Entscheidungen von damals mit den Erfahrungen von heute noch einmal neu zu treffen. Mit „meinen“ Abiturienten ist das möglich, ein Stück weit zumindest.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="439" height="585" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/6-2-Website-Reise-75-75-50-50.jpg" alt="Nach dem Abitur ist ALLES möglich" class="wp-image-19" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/6-2-Website-Reise-75-75-50-50.jpg 439w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/6-2-Website-Reise-75-75-50-50-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption>Beneidenswert, oder? Nach dem Abi sind alle Möglichkeiten offen!</figcaption></figure>



<p>Mit dem Abitur, der allgemeinen Hochschulreife,&nbsp; haben sie den höchsten allgemein bildenden Schulabschluss in der Tasche. Jetzt ist wirklich ALLES möglich. Diese Magie des Augenblicks ist ihnen mit Sicherheit gar nicht bewusst. Alles andere wäre ungewöhnlich.</p>



<p>Klar gibt es Studien mit Zulassungsbeschränkungen (viele!) und keiner meiner Kunden hatte unbeschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung. Aber wenn man etwas WIRKLICH will, gibt es auch einen Weg dahin. Immer.</p>



<p>Die Frage ist also nicht, ob ein Weg offen steht oder nicht, sondern: <strong>Wie sehr brenne ich wofür?</strong> Und das herauszufinden, ist einfach super spannend. Am besten sogar noch deutlich vor dem Abitur, zum Beispiel zu Beginn der Oberstufe. Denn wenn man da schon weiß, wo die Reise hingehen darf, dann ergibt sich daraus gleich ein Motivationsboost fürs Abi, der sich auch auf die Noten auswirken kann.</p>



<p>Das Abi ist dann nämlich gar nicht mehr das Ziel, sondern nur noch eine Etappe. Und mit dieser Perspektive sind Themen wie Kafkas Kurzprosa auch nur noch kleine Pflastersteine auf dem Weg zu etwas größeren.</p>



<p>Berufsorientierung für Abiturienten erfüllt mich, einfach weil es also <strong>so viel Sinn</strong> macht. In keinem meiner bisherigen Berufe habe ich dieses Ausmaß an Zufriedenheit je erlebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufregend: Viele Abiturienten beschäftigen sich das erste Mal ausführlich mit ihrer Persönlichkeit!</h2>



<p>In den Schulen wird -anders als früher- mittlerweile einiges zum Thema Berufsorientierung angeboten. Gut so! Und gleichzeitig kommen viele Schüler in einer Frage dabei nicht voran: Wer bin ich und was zeichnet mich aus?</p>



<p>Für mich ist das die Kernfrage überhaupt, nicht nur um zu klären, welcher Beruf zu mir passt. Unsere Persönlichkeit ist nicht unveränderlich, aber sie ändert sich auch nicht grundlegend von Freitag auf Montag. Deswegen macht es total viel Sinn, sich klar zu machen, wie man eigentlich tickt. Und warum nicht zu diesem frühen Zeitpunkt?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1024x683.png" alt="" class="wp-image-9" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1024x683.png 1024w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-600x400.png 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-300x200.png 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-768x512.png 768w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-1536x1024.png 1536w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/1-website-shutterstock_663353923-2048x1366.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Viele Jugendliche sind sich nicht klar darüber, was ihre Persönlichkeit auszeichnet und was ihnen wirklich wichtig ist.</figcaption></figure>



<p>Viele Erwachsene lernen sich erst richtig kennen, wenn es nicht so gut läuft. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich finde, es braucht nicht immer erst eine Krise, um über die eigene Persönlichkeit nachzudenken und was wirklich wichtig ist im Leben.</p>



<p>Die Schüler und Abiturienten, mit denen ich zusammen arbeite, lernen das. Ich finde, meine Arbeit ist wichtig. Ein wunderbares Gefühl.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beeindruckend zu sehen: Wie sich während der Beratung zur Berufsorientierung ein klarer Plan entwickelt!</h2>



<p>Ich habe mich bewusst entschieden, kein eintägiges Angebot zu machen. Das tun bereits viele. Ich möchte meinen Kunden nahe kommen, ihnen mehr geben als ein paar Berufsvorschläge. Die bekommen sie natürlich auch, aber das ist nicht mein Kernangebot.</p>



<p>„Meine“ Abiturienten <em>erarbeiten</em> sich ein klares Bild ihrer Werte, ihres Charakters und vieles mehr. Sie wissen, was sie motiviert und worauf sich achten dürfen, wenn sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheiden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/mit-einer-klaren-struktur-den-nächsten-schritt-entwickeln.jpg" alt="Ich gebe den Abiturienten eine klare Struktur, wie sie einen Beruf entdecken, der genau zu ihnen passt." class="wp-image-21" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/mit-einer-klaren-struktur-den-nächsten-schritt-entwickeln.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/mit-einer-klaren-struktur-den-nächsten-schritt-entwickeln-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/mit-einer-klaren-struktur-den-nächsten-schritt-entwickeln-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/mit-einer-klaren-struktur-den-nächsten-schritt-entwickeln-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Mit einer klaren Struktur entwickeln Abiturienten einen Plan hin zu einem Beruf, der genau zu ihnen passt.</figcaption></figure>



<p>Ich mach mir manchmal eine Spaß daraus, einen Beruf vorzuschlagen, der gar nicht passt. Wenn mein Coachee dann ganz impulsiv reagiert: „Wie kommst Du denn <em>da drauf</em>, das passt nicht, weil…“, bin nicht nur ich beeindruckt, wieviel SELBST-BEWUSST-SEIN da entstanden ist. Das funktioniert eben nicht an einem Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegend: Das gemeinsame Gespräch mit den Eltern!</h2>



<p>Jede Beratung schließt mit einem Gespräch mit den Eltern ab. Ich liebe diese Gespräche, sie runden das ganze wunderbar ab. Wir Eltern sind gefragte Ansprechpartner unserer Kinder, wenn es um die Berufsorientierung geht. Das zeigen alle Studien, immer wieder.</p>



<p>Und deswegen bin ich sicher (und weiß das auch aus diversen Rückmeldungen), dass es nach Abschluss meiner Beratung tolle Gespräche in den Familien gibt. Da vor der Buchung oft genug schon eine gewisse Gefährdung des Familienfriedens vorliegt, macht mich das natürlich besonders glücklich.</p>



<p>Ich bin aber auch im Vorteil: Wenn ich darüber nachdenke, ob mein Coachee eher strukturiert oder -sagen wir mal- kreativ organisiert ist, bin ich nicht durch den Gedanken an die schmutzigen Socken unter dem Bett blockiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://viamee.synology.me/wp-content/uploads/2021/04/bewegende-abschlussgespraeche-runden-die-berufsorientierung-ab.jpg" alt="Positives Feedback für meine Berufsberatung" class="wp-image-22" srcset="https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/bewegende-abschlussgespraeche-runden-die-berufsorientierung-ab.jpg 940w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/bewegende-abschlussgespraeche-runden-die-berufsorientierung-ab-600x503.jpg 600w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/bewegende-abschlussgespraeche-runden-die-berufsorientierung-ab-300x251.jpg 300w, https://www.viamee.de/wp-content/uploads/2021/04/bewegende-abschlussgespraeche-runden-die-berufsorientierung-ab-768x644.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Eltern sind gefragte Ansprechpartner bei der Berufsorientierung</figcaption></figure>



<p>Ich habe noch kaum ein Abschlussgespräch geführt, in dem nicht die vermeintlichen Defizite der &#8222;Zöglinge&#8220; zur Sprache gekommen wären. In meiner Beratung interessiert mich überhaupt nicht, was meine Abiturienten angeblich alles nicht können. Ich schaue auf „Ressourcen“, also auf Stärken, Interessen und was sich daraus alles machen lässt. </p>



<p>In unserer Elternrolle vergessen wir diese Sichtweise oft, eben weil uns die Socken unter dem Bett so nerven. Ob die überhaupt noch passen? Oder dieses ständige Nichtstun (inklusive Zocken bis der Arzt kommt, Youtube und Netflix). Kenn ich alles. Aber in meiner Beratung stehe ich außen und kann diese Themen natürlich viel besser ausblenden. &#8222;Wir haben da schon lange nicht mehr so positiv/konstruktiv drüber nachgedacht&#8220; höre ich oft. Ist ja auch nicht einfach.</p>



<p>Und Nein: Das gelingt mir leider nicht bei meinen eigenen Kindern, aber vielleicht darf ich Dich um Hilfe bitten, wenn sie in das Alter kommen?</p>
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